Wir setzen uns für in Not geratene Tiere ein. Unsere Aufgabe liegt in der Bergung der Tiere. Wir sichern Katzen und ihre Kitten, leisten Aufklärungsarbeit und machen Futter Plätze für entlaufen Tiere. 

Gerne arbeiten wir auch mit andern Vereinen zusammen, denn nur gemeinsam sind wir stark. 
Das Fundament von "Natys Tiere in Not (Schweiz)" besteht aus Liebe. So können wir individuell auf alle Bedürfnisse der Tiere eingehen. 

Wir leisten Aufklärungsarbeit in Bezug auf Kastration bei Katzen. 
 

Präsidentin und Gründerin

Naty

Ich bin Naty, geb. im August 1987 in Stans NW. Seit meinem dritten Lebensjahr lebe ich aber im schönen Säuliamt. Schon als Kind rettete ich jeden Regenwurm. Mir liefen Hunde zu und ich nahm alle Tiere mit nachhause, welche man nicht mehr wollte. Als Kindergärtnerin verbrachte ich meine Freizeit oft auf einem Hof, denn dort hatte es immer viele junge Katzen. Alle in desolatem Zustand. Ich putzte ihnen die Äuglein aus und spielte stundenlang mit ihnen. Leider musste ich oft zusehen, wie Tiere getötet wurden, auch weil wir im Wohnhaus einen Not-Schlachthof hatten. Weil ich die Augen immer offen hatte, kam es, dass ich unsere Familien-Hündin Chiara auf kompliziertem Weg kennen lernte. Sie war in sehr schlechtem Zustand, weshalb ich alles getan hab, um sie nachhause zu nehmen. Das erste mal sah ich hinter die Kulissen. Ich sah sehr großes Tierleid. Pferde die ausgehungert waren und alle acht Hunde wurden geschlagen. Keiner von ihnen hatte genügend Essen. Hühner hatten sie im Zimmer und tote Frettchen im Garten. Ich musste etwas tun, aber niemand wollte mir helfen eine Anzeige zu machen. Alle schauten weg. Nachdem ich Chiara endlich "befreien" konnte, machte ich eine Meldung beim zuständigen Veterinäramt. Und so begann ich den Tieren aktiv zu helfen.

2006 hab ich angefangen mit meinem Toyota Celica und einer Transportbox. So fuhr ich von Hof zu Hof und bot überall meine Hilfe an. Viele Bauern in der Umgebung ließen ihre Katzen von nun an kastrieren. Die meisten rufen mich bis heute an in der Not. Mir ist der respektvolle Umgang mit den Menschen sehr wichtig. Egal wie unverständlich das Verhalten einiger ist, versuche ich trotzdem zu verstehen, wie es soweit kommen konnte.

Jeder hat seine eigene Geschichte, warum er ist wie er ist!


Mich wird man nie an einer Demo sehen, auch werde ich niemanden für seine Taten verurteilen, denn das ist Sache der Behörde. Ich kläre auf, aber zwingen kann ich niemanden. Das nötige Geld um Kastrationen zu bezahlen hatte ich nie, aber die Motivation nicht aufzugeben wurde immer grösser. Und so kam es, dass ich immer mehr Einsätze bekam. Verteilte Visitenkarten und klärte auf. Vom verletzten Mauersegler, über angefahrene Katzen bis hin zum entlaufenen Hund. Alles ist heute dabei.Ich glaube fest daran, dass alle guten so wie auch schlechten Taten zum Verursacher zurückkehren. Als ich 2018 durch Zürich fuhr, entdeckte ich einen Herren, der einen Schwan über die Strasse trug. Zuerst dache ich, an eine Skulptur. Als ich dann aber die Federn auf der Strasse sah, wurde mir sofort klar, ich muss helfen. Vor Ort packte ich den Schwan ein und fuhr sofort ins Tierspital. Leider waren die Verletzungen so stark, dass man ihn erlösen musste. Ich stand daneben und hab nur noch geweint. Nahm ihn meine die Arme und konnte mich kaum mehr erholen. Die darauf folgende Zeit war sehr speziell. Oft hatte ich das Gefühl, von ihm geschützt zu sein. Meine Herzenswünsche gingen plötzlich in Erfüllung und immer wenn ich den Glaube an etwas verloren hab, flog wieder eine weiße Feder an mir vorbei. Als hätte er mir immer wieder Zeichen gesetzt und mir Mut gemacht. Nicht jeder Einsatz ist traurig, es gibt durchaus Happyends. Einige Tiere die schon längere Zeit vermisst waren, durfte ich nachhause bringen. Da ich ein sehr empathischer Mensch bin, heul ich oft mit den glücklichen Besitzer mit vor Freude. Bis heute hab ich wohl schon fast die ganze Schweiz gesehen. Manche Orte sind so abgelegen, dass ich mich wie in den Ferien fühle. Auch wenn die Einsätze nicht oft schön sind, versuche ich so trotzdem immer wieder neue Kraft zu tanken.Ich werde weiter machen, bis alle Katzen hier in der Schweiz kastriert sind. Denn nur so verhindert man das grösste Leid.

 

Chantal

Ich bin Chantal (Chanty) und bin aufgewachsen im ländlichen Uerkheim.

Ich bin mit und um Tiere gross geworden. Wir hatten Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen. Später hatte ich dann einen Border Collie, mein ein und alles. Zudem habe ich ca. drei Jahre Ratten gehalten mit meinem Bruder.
Durch eine Frau im Dorf bin ich in Natys Gruppe gerutscht. Anfangs war ich eher passiv dabei, bis ich mein erster Fall hatte. Eine Katze (Bengal) war seit einigen Tagen bei einem Restaurant bei mir in der Nähe, so ging ich vorbei um nach dem Chip zu suchen. Und siehe da, er hatte einen Chip und wurde schon um die drei Monate vermisst. Die Besitzerin hatte so Freude, was mich sehr berührt hat. Dies motivierte mich, aktiver zu helfen.
Mir sind Tiere sehr wichtig. Privat habe ich zwei Katzen.
Es macht mir sehr viel Spass Naty zu unterstützen, denn sie ist ein herzensguter Mensch