Das Leben einer Hauskatze

Zu Anfang möchte ich mitteilen, dass man einen Freigänger niemals zur kompletten Hauskatze umstellen sollte wenn nicht nötig. Auch ist es oft schwierig, wenn die Mutter Freigängerin war, denn sie brachte den Kitten alles nützliche für draussen bei.
Nur weil die Katze nicht ständig miaut oder an der Türe kratzt, heisst es nicht, dass sie mit der Situation glücklich ist. Einige pinkeln in der Wohnung, andere sitzen dauernd am Fenster. Es gibt solche, die versuchen bei jeder Gelegenheit abzuhauen und dann gibt es eben diese Katzen, die den ganzen Tag herumliegen. Oft weil sie resignieren, nicht mehr dagegen ankämpfen. Da Katzen sehr soziale Tiere sind, empfehle ich bei Einzelhaltung bitte den Freigang. Ausgeschlossen sind kranke Katzen, die sich oder andere gefährden könnten. 
Um sich nur einmal vorzustellen, wie sich eine Hauskatze ohne sozialen Kontakt in der Wohnung fühlen könnte, sollten Sie dieses Experiment wagen.

Ab sofort bitte ich Sie, gehen Sie nicht mehr nach draussen und schalten Sie ihr Handy und Computer ganz aus, damit Sie keine sozialen Kontakte mehr pflegen können. Den TV und das Radio stecken Sie bitte auch direkt aus. Von nun an gehen Sie bitte nicht mehr nach draussen und geniessen die Frische Luft allein am Fenster, ohne Menschen beim vorbeilaufen abzusprechen.

Vielleicht besitzen Sie zu dieser Zeit eine Katze und diese wird mit Ihnen spielen. Sich mit Ihnen beschäftigen. Dann wären Sie ja nicht allein. Und wenn, dann nur ein paar Stunden.
Ich denke, Sie könnten es eine Weile gut durchhalten.

Aber ein ganzes Leben lang?